Ärzte Zeitung online, 02.12.2010

Kind beinahe mit Abführmittel getötet - Mutter muss ins Gefängnis

GIEßEN (dpa). Weil sie ihre kleine Tochter mit einer Dauerdosis Abführmittel beinahe umgebracht hätte, ist eine Mutter aus Hessen zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Das Landgericht Gießen sprach die 39-Jährige am Donnerstag schuldig, dem Mädchen das Präparat über Monate hinweg verabreicht zu haben.

Am Ende litt das zwei Jahre alte Kind unter lebensgefährlichem Kaliummangel. Die Richter hielten die Frau aus Friedberg nur für vermindert schuldfähig, weil sie psychisch krank ist. Das Urteil lautete auf versuchten Totschlag, schwere Körperverletzung sowie Misshandlung Schutzbefohlener.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »