Ärzte Zeitung, 28.02.2011
 

Ermittlungsverfahren werden oft eingestellt

WIESBADEN (dpa). Die meisten Ermittlungen der Justizbehörden verlaufen im Sand: Etwa zwei von drei Ermittlungsverfahren sind im Jahr 2009 eingestellt worden. Nach einer am Montag veröffentlichten Bilanz des Statistischen Bundesamtes wurden 2,5 Millionen der insgesamt 4,1 Millionen endgültig erledigten Verfahrensakten von den Staatsanwaltschaften vorzeitig geschlossen - das entspricht einer Quote von 62 Prozent. Im Vorjahr waren es 60 Prozent gewesen.

Die meisten Verfahren (33 Prozent) wurden demnach eingestellt, weil die Tat nicht nachweisbar war, in weiteren 24 Prozent der Fälle wurde die Schuld des Täters als gering betrachtet. In fünf Prozent der Fälle wurden Auflagen wie eine Geldstrafe an eine gemeinnützige Einrichtung verhängt.

Topics
Schlagworte
Recht (12228)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vom Sinn und Unsinn medikamentöser Arthrose-Therapien

Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage medikamentöser Therapien wurde nun präsentiert. mehr »

"Gelegenheits-Chirurgie ist nicht akzeptabel"

Die Risiken, direkt im Zusammenhang mit einer Op im Krankenhaus zu sterben, sind in Häusern mit geringen Fallzahlen höher als in spezialisierten Kliniken. mehr »

Diesen Effekt haben Walnüsse auf Lipide

Die Lipidsenkung durch den täglichen Verzehr von Walnüssen stellt sich offenbar unabhängig davon ein, ob man dabei auf Kohlenhydrate oder Fette oder auf beides verzichtet. mehr »