Ärzte Zeitung, 05.05.2011

Sportstudio: Schwangere dürfen vorzeitig kündigen

MÜNCHEN (bü). Das Amtsgericht München hat entschieden, dass Frauen ihren Fitnessstudio-Vertrag wegen einer Schwangerschaft vorzeitig kündigen dürfen. Das gelte auch dann, wenn die Frau an sich nicht krank sei.

Zwar sei eine Schwangerschaft keine Erkrankung. Allerdings könne es im Einzelfall aus Sicht der Schwangeren durchaus belastend sein, wenn sie weiterhin sportlich tätig ist.

Der Betreiber des Studios kann keine Beiträge mehr verlangen. Es sei einer Schwangeren nicht zumutbar, entgegen ihrer psychischen und physischen Gesundheit an dem Vertrag festhalten zu müssen.

Az.: 251 C 26718/09

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »