Ärzte Zeitung, 17.05.2011

Brechmittel-Prozess: Haftstrafen gefordert

BREMEN (dpa). Im neu aufgerollten Prozess nach dem tödlichen Einsatz von Brechmitteln gegen einen mutmaßlichen Drogenhändler in Bremen hat die Anklage neun Monate Haft auf Bewährung für einen Polizeiarzt gefordert.

Die Staatsanwältin wirft dem 47-jährigen Mediziner fahrlässige Tötung und vorsätzliche Körperverletzung vor. Der Mann hatte Ende 2004 einem mutmaßlichen Drogendealer Brechmittel über eine Magensonde eingeflößt.

Der 35-Jährige fiel ins Koma und starb kurze Zeit später. 2008 hatte das Landgericht den Polizeiarzt im ersten Prozess freigesprochen. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch auf.

Topics
Schlagworte
Recht (12131)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »