Ärzte Zeitung online, 15.12.2011

28-jähriger Rezeptfälscher vor Gericht

BERLIN (dpa). Er soll rund 500 Rezepte für das Betäubungsmittel Tilidin gefälscht haben: Dafür muss sich ein 28-Jähriger seit Donnerstag vor dem Landgericht in Berlin verantworten.

Die Rezepte lösten er und seine mutmaßliche Komplizen den Ermittlern zufolge bundesweit bei Apotheken ein. Das Tilidin soll hauptsächlich in Berlin an Abhängige verkauft worden sein.

Der 28-Jährige verweigerte vor Gericht die Aussage. Mit dem Gewinn wollte er laut Anklage seinen ausschweifenden Lebensstil finanzieren. Mitangeklagt sind zwei Männer, denen illegale Drogengeschäfte vorgeworfen werden.

Häufig berufen sich Jugendliche, wenn sie wegen Gewalttaten vor Gericht stehen, auf die Einnahme von Tilidin.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »

Ex-AOK-Chef will Zwergkassen abschaffen

Zentrenbildung bei Kliniken fordern, aber mit Zwergkassen arbeiten? Der frühere AOK-Chef Wilfried Jacobs plädiert für eine Konsolidierung bei Kassen. mehr »