Ärzte Zeitung, 29.03.2012

Lufthansa darf Bonusmeilen nicht kurzfristig abwerten

KÖLN (mwo). Die Lufthansa muss Änderungen ihres Bonusprogramms "Miles & More" vier Monate vorher ankündigen. Dies erfordere das Vertrauen, das Vielflieger in den Wert ihrer gesammelten "Bonusmeilen" setzen, heißt es in einem aktuellen Urteil des Landgerichts Köln.

Die Lufthansa hatte ihren Prämienkatalog zum 3. Januar 2011 geändert und dabei insbesondere die Meilen-Preise für Interkontinentalflüge in der Business- und First Class angehoben.

Generell sind solche Änderungen zulässig, urteilte das Landgericht. Die Lufthansa habe nie feste Rabatte versprochen.

Allerdings sei die Ankündigungsfrist von nur einem Monat für die Kunden zu kurz gewesen, um insbesondere Interkontinentalflüge noch zu alten Konditionen zu buchen.

Az.: 32 O 317/11

Topics
Schlagworte
Recht (12851)
Organisationen
Lufthansa (156)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »