Ärzte Zeitung, 25.01.2013

Mietforderung

Erben können Haftung begrenzen

KARLSRUHE. Erben eines verstorbenen Mieters müssen offene Forderungen des Vermieters nur so weit begleichen, wie das geerbte Vermögen dazu ausreicht. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil entschieden.

Werde der Mietvertrag innerhalb eines Monats nach dem Tod gekündigt, könne der Erbe die Haftung auf den Nachlass beschränken. Dann hafte er nicht mit seinem eigenen Vermögen. Der BGH wies in letzter Instanz die Klage eines Vermieters ab.

Er hatte von der Tochter seines verstorbenen Mieters knapp 8000 Euro verlangt - unter anderem wegen offener Mietzahlungen unvollständiger Räumung, nicht erbrachter Schönheitsreparaturen und Schäden in der Wohnung. (dpa)

Urteil des Bundesgerichtshofes, Az.: VIII ZR 68/12

Topics
Schlagworte
Recht (12652)
Organisationen
BGH (985)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »