Ärzte Zeitung, 19.07.2013

Urteil

Unfallversicherung zahlt auch bei Impfschäden

MAINZ. Erkranken Arbeitnehmer an einer - vom Arbeitgeber empfohlenen - Impfung so, dass sie erwerbsgemindert bleiben, steht ihnen eine Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu, da es sich um einen "Arbeitsunfall" gehandelt hat.

Beim Sozialgericht in Mainz ging es um eine Krankenschwester in einem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, der der Arbeitgeber eine Impfung gegen das Schweinegrippen-Virus H1N1 empfohlen hatte.

Das Gericht entschied (Az.: S 10 U 48/11), dass das ausreiche, einen sachlichen Zusammenhang zwischen ihrer Tätigkeit und der Impfung festzustellen. (bü)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »

Ex-AOK-Chef will Zwergkassen abschaffen

Zentrenbildung bei Kliniken fordern, aber mit Zwergkassen arbeiten? Der frühere AOK-Chef Wilfried Jacobs plädiert für eine Konsolidierung bei Kassen. mehr »