Ärzte Zeitung online, 16.08.2013

Wuppertal

Klinikarzt akzeptiert Strafbefehl

Falsch dosierte Augentropfen wurden Frühchen zum Verhängnis.

KÖLN. In einem Verfahren um falsch dosierte Augentropfen sind die Strafbefehle gegen einen Klinikarzt und eine Apothekerin rechtskräftig. Eine weitere Apothekerin hat Einspruch eingelegt, über den jetzt mündlich verhandelt wird.

Den Dreien war fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen worden, weil drei Frühgeborene in einer Wuppertaler Klinik durch eine zu hohe Wirkstoffkonzentration in Augentropfen verletzt worden waren.

Das Amtsgericht Wuppertal hatte gegen den Kinderarzt und die Apothekerinnen Geldstrafen zwischen 6000 Euro und 7200 Euro verhängt. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »