Ärzte Zeitung, 04.11.2013
 

Niederlande

Strafprozess gegen Skandalarzt

STUTTGART. Kurz vor Beginn des Strafprozesses gegen einen Skandalarzt in den Niederlanden fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz auch hierzulande eine strengere Justiz.

"Die Verantwortlichen verdienen gut, waschen ihre Hände aber in Unschuld", sagte Vorstand Eugen Brysch der dpa unter anderem mit Blick auf Klinikträger, Ärztevermittler, Landesärztekammern und die Justizminister der Länder.

Der ehemalige Neurologe Ernst Jansen muss sich unter anderem wegen zahlreicher Falschdiagnosen von diesem Montag an in den Niederlanden vor Gericht verantworten.

Er hatte bis Anfang 2013 auch an deutschen Kliniken etwa in Heilbronn und Worms gearbeitet. Um die deutschen Fälle geht es bei dem Prozess aber nicht. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »