Ärzte Zeitung online, 12.05.2014

Saarbrücken

Junkie schießt auf seinen Substitutionsarzt

Ein drogenabhängiger Patient soll seinem Saarbrücker Arzt vor der Praxis aufgelauert und diesem in den Kopf geschossen haben. Anschließend tötete er sich selbst, teilte die örtliche Polizei mit.

SAARBRÜCKEN. Ein Allgemeinmediziner ist am Montag in Saarbrücken auf offener Straße niedergeschossen worden. Auch Stunden nach der Tat schwebte er noch in Lebensgefahr. Der Täter, ein der Polizei als Drogenkonsument bekannter Mann, tötete sich anschließend durch einen Schuss in den Kopf selbst.

Nach Polizeiangaben hatte der 34-jährige Mann am Morgen seinem Opfer vor dessen Praxis aufgelauert. Als der 62-jährige Arzt sein Fahrzeug verließ, habe der Täter ihm unvermittelt ins Gesicht geschossen. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht, für den Täter kam aber jede Hilfe zu spät.

Der Allgemeinmediziner betreut auch Drogenkonsumenten, die an einem Substitutionsprogramm teilnehmen. Bei dem 34-jährigen Täter soll es sich um seinen Patienten handeln. (kud)

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