Ärzte Zeitung, 27.06.2014

BSG-Urteil

Unfallschutz auch während Rufbereitschaft

KASSEL. Während einer Rufbereitschaft sind auch privat-dienstlich "gemischte Tätigkeiten" von Arbeitnehmern unfallversichert.

Voraussetzung für Entschädigungsleistungen ist allerdings, dass die dienstliche Tätigkeit ursächlich für den Unfall war. So urteilte aktuell das Bundessozialgericht.

In dem entschiedenen Streitfall muss nun das Landessozialgericht Essen noch einmal prüfen, ob eine Altenpflegerin durch einen Notfallanruf besonders abgelenkt war. Sie war während eines Spaziergangs angerufen worden und dann über eine schneebedeckte Bordsteinkante gestürzt. (mwo)

Bundessozialgericht, Az.: B 2 U 4/13 R

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Hausarztverträge im Visier des BVA

Das Bundesversicherungsamt duldet Chronikerpauschalen in bisheriger Form nicht mehr. Bis Ende August müssen Kassen Verträge anpassen. Hausärzte-Chef Weigeldt ist vergrätzt. mehr »

Reiseimpfungen – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

IQWiG hinterfragt Darmkrebs-Screening

Der aktuelle Rapid Report des IQWiG kommt ebenso wie der Abschlussbericht von 2013 zu dem Fazit: Der Nutzen des Screenings bei unter 55-Jährigen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs ist unklar. mehr »