Ärzte Zeitung, 29.07.2014

Hebamme unter Verdacht

UKSH lässt Entbindungen untersuchen

KIEL/MÜNCHEN. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird "rein vorsorglich" eine umfassende Prüfung aller Entbindungen vornehmen, an denen die Hebamme beteiligt war, die vor Kurzem in München wegen des Verdachts auf vierfachen versuchten Mord im Kreißsaal verhaftet worden war. Sie soll in München Müttern bei Sectiones Heparin verabreicht haben.

Die Hebamme war laut UKSH über sechs Jahre am Campus Kiel beschäftigt. Wie das UKSH weiter mitteilt, lägen derzeit "keine Hinweise auf Auffälligkeiten" vor. (maw)

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