Ärzte Zeitung, 12.08.2014

Immobilienanzeigen

Abmahnungen noch nicht rechtens

BERLIN. Wer in kommerziellen Anzeigen zur Veräußerung einer Immobilie bestimmte im Zuge der Energieeinsparverordnung EnEV 2014 geforderte Angaben nicht macht, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 15.000 Euro abgemahnt werden. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin.

Zugleich warnt er vor ungültigen Abmahnungen, die derzeit bereits getätigt würden. So greife diese Abmahnfähigkeit erst zum 1. Mai 2015. Der VPB gibt aber auch gleichzeitig Entwarnung für private Immobilienverkäufer.

Wer seine Immobilie per Aushang im Supermarkt inseriere, dürfe auf die Angaben zum jährlichen Energieverbrauch verzichten. Werde ein Makler eingeschaltet, müsse der die richtigen Angaben machen, so der VPB. (maw)

Topics
Schlagworte
Recht (12658)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »