Ärzte Zeitung App, 19.08.2014

Arbeitsrecht

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nur schwer anfechtbar

BERLIN. Hat ein Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung "formell ordnungsgemäß" ausgestellt, so wird sie "nicht durch die schlichte Annahme des Arbeitgebers erschüttert, der ausstellende Arzt habe seine Einschätzung lediglich auf Grundlage der subjektiven Schilderung der Symptome der Patientin gewonnen".

Das hat das Arbeitsgericht Berlin entschieden. Es ging um einen Arbeitgeber, der am vorhergehenden Tag ein Gespräch mit der Mitarbeiterin geführt hatte, bei dem "von einer Erkrankung der Frau nichts zu erkennen gewesen" sei.

Zu dieser Beurteilung sei er wegen mangelnder medizinischer Sachkunde gar nicht in der Lage gewesen, so das Gericht. (bü)

Az.: 28 Ca 18429/13

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »