Ärzte Zeitung App, 04.09.2014

Urteil

Kein Blaulicht für den Hausnotruf

MANNHEIM. Hausnotrufdienste können für ihre Fahrzeuge kein Blaulicht beanspruchen. Dies sei Fahrzeugen vorbehalten, die "ganz überwiegend zur Notfallrettung eingesetzt werden", so der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg. Danach bleibt das Blaulicht im Rettungsdienst Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungswagen vorbehalten.

Bei einem Hausnotrufdienst seien lebensbedrohliche Situationen nur Einzelfälle. Die Anzahl der Blaulichtfahrzeuge müsse möglichst gering gehalten werden, um deren Akzeptanz in der Bevölkerung nicht zu gefährden. Zudem stiegen das Missbrauchs- und das Unfallrisiko. (mwo)

Az.: 10 S 55/13

Topics
Schlagworte
Recht (12565)
AINS (624)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »