Ärzte Zeitung online, 04.02.2015

Klinik in Polen

Angeblich falsche Eizelle befruchtet

Eine Frau in Polen, die mit einer In-vitro-Befruchtung ihren Kinderwunsch erfüllen wollte, hat Medienberichten zufolge ein "fremdes" Kind ausgetragen.

WARSCHAU. DNS-Untersuchungen nach der Geburt ergaben, dass die Polin nicht die biologische Mutter des Kindes sein konnte.

Bei der Befruchtung der Eizelle war es offenbar zu einer Verwechslung gekommen.

Der polnische Gesundheitsminister Bartosz Arlukowicz gab am Dienstag bekannt, die Gesundheitsbehörden hätten nach Bekanntwerden des Falls die Zusammenarbeit mit der Klinik aufgekündigt.

Es gebe bereits seit Januar Ermittlungen der Ärztekammer zur Aufklärung des Falles. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Krankenhauspatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten Medizinern aber Kopfzerbrechen. mehr »

Cannabis – das heiße Eisen in der Praxis

Cannabis auf Kassenkosten, da herrscht auch nach einem Jahr noch keine Routine in deutschen Arztpraxen: Verunsicherte Politiker, gespaltene Ärzteschaft und klagende Patienten. Ein Überblick über den Status Quo. mehr »