Ärzte Zeitung, 06.07.2015

Leipzig

Heimbewohner räumt tödliche Attacke ein

LEIPZIG. Im Prozess um einen Mord in einem Leipziger Pflegeheim hat der Angeklagte die tödliche Attacke gestanden.

Es könne "durchaus sein", dass er seinen 66 Jahre alten Zimmergenossen mit Mund- oder Rasierwasser übergossen und dann angezündet habe, erklärte der 43-Jährige am vergangenen Freitag bei seiner Verhandlung vor dem Landgericht Leipzig. Er habe aber nicht gewollt, dass der 66-Jährige stirbt.

Zur Erklärung für seine Tat gab der Angeklagte an, er sei zu dem fraglichen Zeitpunkt nicht Herr seiner Sinne gewesen, weil er zuvor tagelang nicht habe schlafen können.

Der tödliche Angriff ereignete sich im November 2014. Der 43-Jährige ist wegen Mordes angeklagt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »