Ärzte Zeitung, 26.01.2016

Urteil

Beamten-Beihilfe deckt nur Arznei-Festbeträge

BERLIN. Berliner Beamte können im Krankheitsfall nur eine Kostenerstattung in Höhe der Festbeträge von Medikamenten verlangen, die auch in der gesetzlichen Krankenversicherung gelten. Entsprechende Regelungen der Berliner Beihilfe sind zulässig und rechtmäßig, urteilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg.

Den Hinweis eines Pensionärs, er sei wegen einer Unverträglichkeit auf ein 32 Euro teureres Medikament angewiesen, wies das OVG ab.

Dass die Beihilfe nicht immer die vollen Kosten für ein Medikament übernimmt, bedeute auch im konkreten Fall keine unzumutbare Härte, befanden die Berliner Richter. (mwo)

Az.: OVG / B 13.15

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »