Ärzte Zeitung, 23.02.2016

Kreise

Antikorruptionsgesetz verzögert sich

BERLIN. Die ursprüngliche Planung der Bundesregierung, das Antikorruptionsgesetz noch im ersten Quartal 2016 durch das Parlament zu bringen, scheint obsolet zu sein. Wie die "Ärzte Zeitung" aus Koalitionskreisen erfahren hat, gibt es noch keine Zeitplanung dazu, wann der Gesetzentwurf wieder in den Bundestag kommt.

Die internen Gespräche dauerten an, hieß es. Daher werde es auch nicht, wie geplant, Ende Februar eine weitere Befassung des Bundesrates mit dem Thema geben.

 Im Januar war bekannt geworden, dass es noch Diskussionen darüber gibt, dass die Verknüpfung berufsrechtlicher Unabhängigkeitspflichten mit dem Strafrecht doch noch gekippt wird. Die Verknüpfung wird vor allem von Ärzten kritisch gesehen, weil die Berufsordnungen in den Kammern nicht deckungsgleich sind. (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »