Ärzte Zeitung, 20.07.2016

Loveparade-Unglück

Petenten fordern Aufklärung

DÜSSELDORF. Sechs Jahre nach der Loveparade von Duisburg, bei der in Folge einer Massenpanik 21 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden, könnte es zu einem weiteren gerichtlichen Nachspiel kommen.

Wie die Düsseldorfer Kanzlei baum reiter & collegen mitteilt, stellte das Landgericht Duisburg den Strafprozess im März dieses Jahres ein, sodass weiterhin eine Aufklärung der Katastrophen-Umstände offen bleibe.

Nachdem die Nebenklägeranwälte und die Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt hätten, starteten die Hinterbliebenen eine Petition auf der Plattform change.org. Am 25. Juli würden nun die bisher über 350.000 Unterschriften an das zuständige Oberlandesgericht übergeben. (maw)

Topics
Schlagworte
Recht (12334)
Panorama (31193)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »