Ärzte Zeitung, 05.08.2016

Urteil

Falscher Arzt soll knapp vier Jahre ins Gefängnis

BERLIN. Ein Krankenpfleger, der sich jahrelang als Arzt ausgegeben und zuletzt auf einem Aida-Kreuzfahrtschiff Patienten behandelt hatte, soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Der geständige 41-Jährige sei des Betrugs, des Titelmissbrauchs sowie der gefährlichen Körperverletzung schuldig zu sprechen, forderte die Staatsanwältin am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht.

Der geständige Angeklagte hatte sich vor seiner zehnmonatigen Tätigkeit als Schiffsarzt eine Anstellung als Mediziner bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation sowie als Dozent erschlichen. Er praktizierte zudem in 41 Fällen als Narkosearzt. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »