Ärzte Zeitung online, 12.10.2017

Weiterbildung

Richter nennen Fallzahl-Spielraum

BERLIN. Die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten darf von dem ausbildenden Praxisinhaber nicht dazu missbraucht werden, seinen Praxisumfang zu vergrößern oder einen übergroßen Umfang aufrechtzuerhalten. So der Tenor eines aktuellen, allerdings noch nicht rechtskräftigen Urteils des Sozialgerichts Berlin.

Als übergroßen Praxisumfang definierten die Sozialrichter 250 Prozent über dem Fachgruppendurchschnitt hinsichtlich der Anzahl der behandelten Patienten. Erst ab dieser Leistungsmarke sei die KV zur Honorarkürzungen berechtigt. (cw)

Sozialgericht Berlin, Az.: S 83 KA 423/14

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »