Ärzte Zeitung online, 02.05.2018

E-Health

Darf Ottonova Fernbehandlung bewerben?

MÜNCHEN. Der private Krankenversicherer Ottonova ist ins Visier der Wettbewerbszentrale geraten. Sie stößt sich daran, dass Ottonova sein Angebot einer telemedizinischen Fernbehandlung bewirbt und hat das Unternehmen auf Unterlassung verklagt. Ottonova kooperiert bei der Fernbehandlung mit dem Schweizer Anbieter Eedoctors. Die Telekonsultation übernehmen in der Schweiz zugelassene Ärzte. Ottonova hält die Klage für unbegründet, da die Schweizer Ärzte nicht der bundesdeutschen Berufsordnung unterliegen, in der das Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung verankert ist. Die Werbung für die Video-Sprechstunde wäre nach Ansicht Ottonovas nur dann unzulässig, "wenn die angebotene Fernbehandlung selbst unzulässig wäre". (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »