Ärzte Zeitung online, 29.05.2018

Urteil

Landgericht untersagt PKV-Beratung

KÖLN. Der Bund der Versicherten (BdV) hat vor dem Landgericht München I (LG) einen Sieg gegen Minerva Kundenrechte erzielt. Das Unternehmen ist auf die Tarifwechselberatung in der PKV spezialisiert und firmiert als Versicherungsberater. Der BdV stößt sich an der Tatsache, dass Minerva wie viele andere spezialisierte Tarifwechselberater von den Kunden eine erfolgsabhängige Vergütung verlangt.

Das LG hat Minerva jetzt gegen Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro untersagt, als Versicherungsberater sein Honorarmodell weiter anzubieten und dafür zu werben. Das Unternehmen wollte aktuell dazu nicht Stellung nehmen. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »