Ärzte Zeitung online, 16.04.2019

Bereitschaftsdienst

Arzt muss KV aktuelle Telefonnummer melden

POTSDAM. Zu einer Geldbuße von mehreren Tausend Euro hat der Disziplinarausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) einen Arzt verdonnert, der im Bereitschaftsdienst eine ungültige Telefonnummer angegeben hatte und deshalb für Patienten nachweislich nicht erreichbar gewesen sei.

Der Disziplinarausschuss bewertete diesen Fall als klaren Verstoß gegen die gemeinsame Bereitschaftsdienstordnung von KVBB und Landesärztekammer. Der Arzt trage die alleinige Verantwortung dafür, während seines Dienstes erreichbar zu sein, so die KVBB. Einen Wechsel der Telefonnummer müsse er der KV mitteilen, so der Ausschuss. Gegen die Entscheidung ist der Widerspruch beim Sozialgericht zulässig. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

App-Branche macht Spahn Druck

In einem "Manifest für die Digitalisierung im Gesundheitssektor" fordern 47 Unternehmen aus der App-Branche, dass sich Deutschland stärker für digitale Innovationen öffnet. mehr »

Arztvorbehalt erhitzt weiter die Gemüter

Der Änderungsantrag der Koalition zum Notfallsanitätergesetz schlägt weiter hohe Wellen. Dabei wolle man nicht am Arztvorbehalt kratzen, so Rettungsdienst-Vertreter. Es gehe vielmehr um etwas ganz Anderes. mehr »

Behandlung nicht kostendeckend?

Fußamputationen werden im DRG besser vergütet als deren Verhinderung. Und die Honorierung von Fußambulanzen in der Regelversorgung reicht hinten und vorne nicht. mehr »