Ärzte Zeitung, 18.05.2015

Arznei- und Heilmittel

Weniger Regresse im Saarland

SAARBRÜCKEN. Im Saarland sind für die Jahre 2008 bis 2012 insgesamt nur 24 Arzneimittel-Regresse und 22 Heilmittel-Regresse ausgesprochen worden - und das mit stetig abnehmender Tendenz.

Die jahresbezogenen Zahlen hat die Landesregierung in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Piraten-Abgeordneten Jasmin Maurer veröffentlicht. Sie beruft sich dabei auf eine Abfrage bei der Gemeinsamen Prüfungseinrichtung Saarland.

Demnach gab es für 2012 sogar nur noch einen einzigen Regress bei den Arzneimitteln und zwei Strafzahlungen bei Heilmitteln. Der Leiter der Geschäftsstelle Michael Scharwath ist überzeugt, dass die Arbeit der Einrichtung dennoch sinnvoll ist. Alleine die Kenntnis laufender Prüfungen entfalte eine präventive Wirkung, sagte Scharwath der "Ärzte Zeitung".

Die Regresse bei Heilmitteln lägen im Schnitt im vierstelligen Bereich, bei den Arzneimitteln dagegen meist deutlich höher. Die gesamte Regresssumme für alle Jahre: rund 750.000 Euro. (kud)

Topics
Schlagworte
Regress (260)
Saarland (270)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »