Ärzte Zeitung online, 13.06.2017

Wirtschaftlichkeit

BSG bestätigt Regress wegen unzulässiger Impfstoffverordnung

KASSEL. Die Prüfgremien können einen Regress auch wegen von vornherein unzulässiger Verordnung festsetzen. Ärzte können dem nicht entgegenhalten, die Prüfgremien seien gar nicht zuständig, wie das Bundessozialgericht jetzt entschied. Damit bestätigte das BSG einen Regress über 214 Euro gegen einen Allgemeinarzt wegen der Verordnung von Impfstoffen für Kinder. Nach einer Vereinbarung der KV Bayern mit den Kassen waren diese dem Sprechstundenbedarf zuzurechnen. Die Prüfgremien waren zuständig, weil es sich um eine vertragsärztliche Verordnung handelte, so das Kasseler Gericht. Zu Recht hätten sie aber die Verordnungsfähigkeit verneint.(mwo)

Bundessozialgericht Az.: B 6 KA 7/16 R

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »