Ärzte Zeitung online, 26.05.2018

Anfrage

Linke fragt nach Regressen nach Hausbesuchen

BERLIN. Medienberichte zu Regressforderungen an Hausärzte wegen überdurchschittlich vieler Hausbesuche (auch "Ärzte Zeitung" vom 7. Mai) beschäftigen jetzt auch die Bundesregierung: Die Fraktion Die Linke will in einer Anfrage wissen, wie viele Hausbesuche von Hausärzten zwischen 2008 und 2017 bundesweit abgerechnet wurden und in wie vielen Fällen es deswegen – auch oder ausschließlich – zu Honorarrückforderungen kam. Auch soll sich die Regierung dazu äußern, ob bei Prüfungen nicht besser zwischen Stadt- und Landarztpraxen zu unterscheiden wäre, ob sie Möglichkeiten sieht, eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise bei den Prüfverfahren durchzusetzen und ob sie gedenkt, Hausbesuche in ländlichen Regionen zu fördern. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »