Ärzte Zeitung, 14.05.2015

"Pille danach"

Absatz auf neuem Niveau stabil

FRANKFURT/MAIN. Nachdem die Entlassung zweier Notfallkontrazeptiva aus der Rezeptpflicht die Verkäufe der sogenannten "Pille danach" sprunghaft ansteigen ließ, hat sich der Wochenabsatz mittlerweile "bei einem Volumen zwischen 13.000 und 14.000 Packungen" stabilisiert, meldet IMS Health.

Seit Mitte März ist ellaOne® (Ulipristal) rezeptfrei, seit Mitte April PiDaNa® (Levonorgestrel). In den ersten Wochen der rezeptfreien Abgabe hatte sich der Absatz laut IMS um 40 Prozent erhöht und bewegt sich seither relativ konstant auf dem neuen Niveau.

Knapp 80 Prozent der Packungen gingen an Selbstzahler, sieben Prozent auf GKV-Rezept - bis zum Alter von 20 erstatten die Kassen - und 14 Prozent auf PKV-Rezept. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »