Ärzte Zeitung online, 09.02.2018

Versdandspotheken

Versandverbot? Zur Rose kündigt Gegenwehr an

FRAUENFELD. Der börsennotierte Schweizer Ärztegrossist und Apothekenbetreiber Zur Rose AG will ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in Deutschland nicht widerstandslos hinnehmen. Union und SPD kündigen im Entwurf des Koalitionsvertrages ein entsprechendes Vorhaben an.

Die Konzernmutter der niederländischen Versandapotheke DocMorris reagierte postwendend. Man werde "sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene alle notwendigen juristischen und operativen Schritte" dagegen unternehmen.

An verfassungs- und europarechtlichen Bedenken waren bereits frühere Gesetzesinitiativen, den Rx-Versand wieder zu unterbinden, gescheitert. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »