Ärzte Zeitung online, 14.02.2018

Influenza

Grippeimpfung: Auf jedem zehnten Rezept viervalent

FRANKFURT/MAIN. Vier Jahre nach Einführung des ersten viervalenten Grippeimpfstoffs in Deutschland haben diese Produkte inzwischen zu knapp zehn Prozent Anteil an der Versorgung. Eine Auswertung des Beratungsunternehmens Iqvia zeigt, dass voriges Jahr 9,6 Prozent der insgesamt 13,6 Millionen verordneten Grippe-Impfdosen auf quadrivalente Vakzine entfielen. Den Löwenanteil macht erwartungsgemäß die Privatmedizin (Selbstzahler und PKV) aus – 43,7 Prozent der rund eine Million privat verordneten Grippeimpfungen wurden mit viervalenten Produkten bestritten. In der GKV-Versorgung erreichte der umfänglichere Virenschutz 2017 einen Anteil von 6,3 Prozent. Aktuell seien drei viervalente Präparate im Markt, so Iqvia. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Viele Typ-1-Diabetiker erkranken erst im Alter über 30

Typ-1-Diabetes manifestiert sich offenbar öfter im mittleren Alter als bisher gedacht. Dafür spricht eine Analyse von Risikogenen bei britischen Patienten. mehr »