Ärzte Zeitung online, 22.03.2018

Medizinalhanf-Bilanz

57 Prozent der Cannabis-Anträge genehmigt

BERLIN. Nur gut jeder zweite Antrag von Patienten auf Versorgung mit medizinischem Cannabis ist im Herbst 2017 von den Krankenkassen auch genehmigt worden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes seien Ende September 2017 von rund 12 000 Anträgen 6800 genehmigt worden. Bei der Genehmigungsquote von 57 Prozent sei aber zu berücksichtigen, dass es auch Patienten gäbe, die nach einer Ablehnung einen neuen Antrag gestellt hätten. Dies werde dann als zwei Anträge gewertet. Die Genehmigungsquote könne demnach auch höher liegen. Die überwiegende Zahl der Anträge beziehe sich auf Schmerztherapien.(ato)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »