Ärzte Zeitung online, 13.04.2018

Verordnung

Parkinsonbund drängt auf Aut-idem-Ausschluss

NEUSS. Die Deutsche Parkinson Vereinigung (dPV) hat anlässlich des Welt-Parkinson-Tags Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aufgefordert, Parkinson-Mittel von der Aut-idem-Substitution auszunehmen.

Parkinson-Patienten, heißt es, müssten oftmals "mehr als 15 Medikamente" individuell kombiniert einnehmen. Die medikamentöse Einstellung könne manchmal wochenlang dauern.

Der Vereinigung seien "tragische Fälle" bekannt, in denen Patienten nach einem medizinisch unbegründeten Produktwechsel ambulant oder sogar stationär komplett neu hätten eingestellt werden müssen.

Die Kosten dafür ließen sich durch Rabattverträge der Kassen "kaum aufwiegen", ist dPV-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff sicher. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »