Ärzte Zeitung online, 30.05.2018

ProGenerika

Kommission stärkt Pharma-Standort

BERLIN. Der Branchenverband ProGenerika begrüßt die Initiative der EU-Kommission, die Produktion von Generika und Biosimilars in Europa zu liberalisieren. Die Kommission will künftig erlauben, Nachahmer hierzulande bereits dann herzustellen, wenn sie noch durch Patente oder ergänzende Schutzzertifikate vor Wettbewerb geschützt sind. Bisher ist das untersagt.

Die Produktion würde nur zu dem Zweck erlaubt, die Nachahmer in Länder zu exportieren, in denen die Schutzrechte bereits erloschen sind. Der Kommissions-Vorschlag könnte "dazu führen, dass der Produktionsstandort Deutschland gestärkt wird", so ProGenerika-Geschäftsführer Bork Bretthauer. EU-Parlament und Ministerrat müssen nun noch dem Vorschlag zustimmen. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »