Ärzte Zeitung online, 26.01.2018

Aufklärung

Verkehrsgerichtstag sieht Ärzte bei Cannabis in Pflicht

GOSLAR. Bei Patienten, die Cannabis auf Rezept einnehmen, bestünden grundsätzlich Zweifel an der Fahreignung, heißt es in einem am Freitag in Goslar gefassten Beschluss des Verkehrsgerichtstages (VGT). Im Interesse der Verkehrssicherheit sollten diese Patienten von qualifizierten Ärzten umfassend über ihre Beeinträchtigung der Fahreignung und Fahrsicherheit informiert werden.

Dies müsse in einem amtlichen Dokument nachgewiesen werden. Gelegentliche Cannabis-Konsumenten, die erstmalig im Straßenverkehr auffallen, sollten laut VGT nicht mehr automatisch den Führerschein verlieren, sondern via medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) nachweisen können, dass sie zum Führen von Kraftfahrzeugen weiterhin geeignet sind. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »