Ärzte Zeitung online, 26.01.2018

Aufklärung

Verkehrsgerichtstag sieht Ärzte bei Cannabis in Pflicht

GOSLAR. Bei Patienten, die Cannabis auf Rezept einnehmen, bestünden grundsätzlich Zweifel an der Fahreignung, heißt es in einem am Freitag in Goslar gefassten Beschluss des Verkehrsgerichtstages (VGT). Im Interesse der Verkehrssicherheit sollten diese Patienten von qualifizierten Ärzten umfassend über ihre Beeinträchtigung der Fahreignung und Fahrsicherheit informiert werden.

Dies müsse in einem amtlichen Dokument nachgewiesen werden. Gelegentliche Cannabis-Konsumenten, die erstmalig im Straßenverkehr auffallen, sollten laut VGT nicht mehr automatisch den Führerschein verlieren, sondern via medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) nachweisen können, dass sie zum Führen von Kraftfahrzeugen weiterhin geeignet sind. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »