Ärzte Zeitung online, 05.03.2018

Patienten

Zahnarztbesuch in Erfurt endet in der Psychiatrie

ERFURT. Ein 33-jähriger Erfurter hat am Freitag im Zuge seines Zahnarztbesuches die Polizei auf den Plan gerufen. Wie die Thüringer Polizei mitteilt, wollte der gewaltbereite Mann aufgrund akuter Schmerzen behandelt werden. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, habe er mit einer mitgeführten Eisenstange wild um sich geschlagen.

Ohne jemanden zu verletzen habe der unter Wahnvorstellungen leidende Patient das Ärztehaus verlassen und sei erst während der Anzeigenaufnahme zum Tatort zurückgekehrt. Hierbei nahm er laut Polizei die zwischenzeitlich eingetroffenen Beamten nicht wahr und schlug mit seinen Armen gegen die Wände der Praxis. Der Mann sei in die Psychiatrie verbracht worden. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »