Ärzte Zeitung, 08.05.2008

Eckert & Ziegler

 Eckert & Ziegler

Radioaktive Seeds bekämpfen Prostatakarzinome.

Foto: Werk

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr schaut das Berliner Unternehmen Eckert & Ziegler AG zurück. Im Dezember 2007 hat der Spezialist für Krebsbestrahlungsgeräte und radiometrische Messtechnik die belgische Konkurrenzfirma IBT gekauft.

Für 2008 erwartet das vor elf Jahren gegründete Unternehmen einen Umsatzschub um gut 15 Millionen Euro auf dann 70 Millionen Euro.

Fast 15 Prozent des Umsatzes entfallen allein auf die millimeterkleinen, schwach radioaktiven Stäbchen, die so genannten Seeds. Sie werden mit einer Nadel in die tumorbefallene Prostata implantiert.

Im Gegensatz zu chirurgischen Operationen kommt es nach Herstellerangaben bei dieser Behandlung bei Patienten seltener zu Inkontinenz und Impotenz. Seit einigen Jahren wird das Verfahren im stationären Bereich von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. (ava)

Lesen Sie dazu auch:

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »