Ärzte Zeitung online, 07.08.2008

Rhön-Klinikum legt bei Umsatz und gewinn im ersten Halbjahr zu

BAD NEUSTADT/SAALE (dpa). Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat im ersten Halbjahr bei Umsatz und Ergebnis zugelegt und seine Prognose für 2008 bekräftigt.

Im Vergleich zum Vorjahr sei der Überschuss um 17,7 Prozent auf 61,9 Millionen Euro gestiegen, teilte die im MDax notierte Rhön-Klinikum AG in Bad Neustadt/Saale mit.

Die Gesellschaft profitierte dabei von einem geringeren Körperschaftsteuersatz. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte auf 86,2 Millionen Euro (Vorjahr: 80,8 Millionen Euro). Der Umsatz erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Konzernchef Wolfgang Pföhler bekräftigte den Ausblick für 2008.

Rhön peilt einen Umsatz für 2008 in Höhe von 2,1 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 123 Millionen Euro an. Die Gesellschaft hat sich auf die Übernahme, Sanierung und den dauerhaften Betrieb von öffentlichen Kliniken spezialisiert. Sie zählt neben den zu Fresenius gehörenden Helios-Kliniken und Asklepios zu den drei großen privaten Krankenhausbetreibern in Deutschland.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

Nach dem knappen Abstimmungsergebnis pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Sonderparteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. Die KBV reagiert skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »