Ärzte Zeitung, 09.09.2008

Thüringer arbeiten bundesweit am längsten

ERFURT (dpa).Thüringer Beschäftigte haben einer Gewerkschaftsuntersuchung zufolge die bundesweit längsten Arbeitszeiten und sind dennoch unter den Schlusslichtern beim Jahreseinkommen. Grund sei der mit 14,91 Euro niedrigste durchschnittliche Stundenlohn im Ländervergleich, teilte der Thüringer DGB am Montag zu einer Auswertung offizieller Statistiken mit.

Beim Jahreseinkommen liege nur Mecklenburg-Vorpommern wegen deutlich kürzerer Arbeitszeiten mit 20 773 Euro hinter Thüringen mit 21 508 Euro. DGB-Landesvorsitzender Steffen Lemme kritisierte, dass die Landesregierung eine "Hungerlohnpolitik" unterstütze, wenn sie mit niedrigen Löhnen um Investoren werbe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »