Ärzte Zeitung, 22.09.2008

Med-Tech Branche sucht Kliniken und Kassen als Partner

BERLIN (ava). Die Medizintechnologiebranche bietet große Chancen für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Sie ist dabei jedoch auf Partnerschaften von Kliniken, Krankenkassen und Industrie angewiesen. So lautet das Fazit der BVMed-Konferenz "Fortschritt erLeben" dieser Tage in Berlin.

Es sei wichtig, so Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, die Kostensenkungspotenziale durch MedTech-Innovationen zu zeigen, um so neues Wachstum generieren zu können. Der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan betonte, dass es für die MedTech-Branche entscheidend sei, dass "Innovationen schnell in die Anwendung kommen".

Rund ein Drittel ihres Umsatzes erzielen die MedTech-Unternehmen mit Produkten, die jünger als drei Jahre sind. Etwa neun Prozent des Umsatzes werden in Forschung und Entwicklung investiert, so BVMed-Geschäftsführer Joachim Schmitt. Redner von Krankenkassen und Kliniken forderten, dass der Nutzen moderner Medizintechnik für die Patienten besser nachgewiesen werde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »