Ärzte Zeitung online, 24.11.2008

Siemens führt Software-Entwicklung in Technologieabteilung zusammen

MÜNCHEN (dpa). Der Mischkonzern Siemens konzentriert seine konzernweite Software-Entwicklung in einer zentralen Technologieabteilung (Corporate Technology, CT). Das teilte Siemens am Montag in München mit.

"Wir schaffen ein zentrales Software-Haus innerhalb des Konzerns und treiben so die Integration des Produktentstehungsprozesses weiter voran", sagte Forschungsleiter Reinhold Achatz. Siemens benötigt spezielle Software etwa zur Steuerung von Computertomographen oder Kraftwerken. 3000 bei der IT-Sparte SIS beschäftigte Mitarbeiter vornehmlich aus Österreich und Indien sollen in die Abteilung wechseln. Insgesamt hat SIS 41 000 Mitarbeiter. Die Entwickler des vor fast zwei Jahren für 3,5 Milliarden US-Dollar übernommenen US-Software-Konzerns UGS werden nach Angaben eines Konzernsprechers nicht einbezogen. Deren Software werde auch einzeln verkauft.Siemens bündelt Produktsoftware in technischer Zentralabteilung

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »