Ärzte Zeitung, 04.05.2009
 

Roche investiert 30 Millionen Euro am Pharma-Standort Grenzach-Wyhlen

Nachhaltige Baumaßnahmen und umweltfreundliche Energiegewinnung im Fokus

GRENZACH-WYHLEN (maw). Das Schweizer Pharma-Unternehmen Roche investiert in den nächsten drei Jahren insgesamt 30 Millionen Euro am deutschen Standort in Grenzach-Wyhlen. Die Mittel fließen, aufgeteilt in drei Bauabschnitte, in Büro-Neubauten und Umbauten sowie die Energieversorgung.

Roche investiert 30 Millionen Euro am Pharma-Standort Grenzach-Wyhlen

Dr. Hagen Pfundner von Roche Pharma: Bekenntnis zum Standort Deutschland.

Foto: Roche

Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG, sieht in der Investition des Konzerns das klare Bekenntnis zum deutschen Standort am Hochrhein. In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen bereits mehr als 25 Millionen Euro in Sachanlagen investiert, so Pfundner. Ein großer Anteil der neuerlichen Investition fließe in nachhaltige Baumaßnahmen zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Außerdem soll ein modernes Bürogebäude für 180 Mitarbeiter entstehen.

Trotz der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage beweise Roche in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht nur in der Entwicklung neuer Medikamente und Therapieansätze Nachhaltigkeit, auch in der Standortpolitik beweise man damit Kontinuität. Roche-Vorstand Pfundner: "Mich freut besonders daran, dass eine solche Entscheidung für einen Standortausbau auch immer eine Anerkennung der Leistungen aller Mitarbeiter darstellt."

Die Roche Pharma AG konnte in den vergangenen Jahren nach Pfundners Angaben ein deutliches Wachstum vorweisen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen einen Umsatz von 1,276 Milliarden Euro erzielt. Damit sei der Pharmahersteller im deutschen Pharmamarkt die Nummer drei.

Roche wurde 1896 in der Schweiz gegründet. Ein Jahr später bereits entstand die deutsche Niederlassung in Grenzach. Zur Zeit beschäftigt Roche dort knapp 1200 Mitarbeiter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »