Ärzte Zeitung online, 09.06.2009

DEVK mit Zuwächsen - Rückgang im Kfz-Geschäft

KÖLN(dpa). Die Versicherungsgruppe DEVK hat 2008 trotz Finanzmarktkrise Zuwächse verbucht. Die Beitragseinnahmen stiegen insgesamt um 1,1 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Friedrich W. Gieseler am Dienstag in Köln mitteilte. Das Neugeschäft habe mit 1,7 Millionen Abschlüssen um 7,7 Prozent zugelegt.

Das Plus sei vor allem auf die Bereiche Lebens- und Krankenversicherung zurückzuführen. "2008 war für die DEVK ein sehr erfolgreiches, in manchen Kennzahlen sogar ein exzellentes Geschäftsjahr", betonte Gieseler. Auch für 2009 geht die Gruppe von Wachstum aus.

Im vergangenen Jahr stiegen die Beiträge der Lebensversicherungen um 1,6 Prozent auf 729 Millionen Euro. Bei der Krankenversicherung kletterten die Einnahmen sogar um 14 Prozent - auf die insgesamt aber kleinere Summe von 35 Millionen Euro. Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft (1,2 Mrd. Euro) lag das Plus bei 1,1 Prozent.

In der Kfz-Versicherung habe die DEVK allerdings einen Rückgang von 1,7 Prozent auf 688 Millionen Euro eingefahren. Der Jahresüberschuss vor Steuern im Schadenkonzern - Schaden-, Unfall-Rechtsschutzversicherung - sank auf 204 Millionen Euro, nach 220 Millionen Euro 2007.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »