Ärzte Zeitung online, 25.06.2009

Leber-Transplantation: Buffett kritisiert Apples Informationspolitik

NEW YORK (dpa). Der berühmte US-Investor Warren Buffett hat Apple wegen zurückhaltender Informationen zum Gesundheitszustand von Konzernchef Steve Jobs kritisiert. Für Anleger sei es eine bedeutende Tatsache, ob sich Jobs einer ernsthaften Operation unterziehe oder nicht, sagte Buffett (78) am Mittwoch dem US-Wirtschaftssender CNBC. "Es ist wichtig, das bekannt zu geben."

Eine US-Klinik hatte zuvor eine Lebertransplantation beim 54 Jahre alten Jobs bekannt gegeben, den Zeitpunkt des Eingriffs aber nicht genannt. Laut Medienberichten war dieser bereits vor etwa zwei Monaten erfolgt.

Der iPhone- und Mac-Hersteller Apple war schon zuvor wegen seiner Informationspolitik zu der Erkrankung des Konzernchefs bei Anlegerschützern ins Kreuzfeuer geraten. Die neu angeheizte Kritik sei wohl richtig, sagte Milliardär Buffett. Er könne in diesem Fall keinen großen Konflikt mit dem Schutz der Privatsphäre erkennen.

Lesen Sie dazu auch:
Klinik bestätigt Leber-Transplantation bei Apple-Chef

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »