Ärzte Zeitung online, 07.07.2009

Krümmel-Abschaltung beschädigt Bayer-Anlage

LEVERKUSEN (dpa). Die Abschaltung des Atomkraftwerks Krümmel hat ein Chemiewerk des Bayer-Konzerns in Brunsbüttel beschädigt. Durch den starken Spannungsabfall sei ein Schaden an der Chlorelektrolyseanlage entstanden, teilte die Tochterfirma Bayer Material Science am Dienstag in Leverkusen mit.

Wegen der eingeschränkten Chlorversorgung könne die dortige Anlage zurzeit nur mit deutlich reduzierter Kapazitätsauslastung betrieben werden.

Wann der Schaden behoben sein wird und die Produktion wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehe, konnte das Unternehmen nicht sagen. Der dort produzierte Rohstoff TDI wird zur Herstellung von Polyurethan-Weichschaum für Polstermöbel, Matratzen und Autositze verwendet. Bayer MaterialScience gehört mit einem Umsatz von knapp 10 Milliarden Euro (2008) zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11985)
Panorama (33130)
Organisationen
Bayer (1215)
TDI (33)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »