Ärzte Zeitung online, 15.07.2009

Dollar und Konkurrenz bremsen Johnson & Johnson

NEW BRUNSWICK (dpa). Der wiedererstarkte Dollar-Kurs und die zunehmende Konkurrenz von Generika-Herstellern bremsen den US-Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson. In zweiten Quartal fiel der Umsatz um 7,4 Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Gewinn ging um 3,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar zurück.

Johnson & Johnson führte die schlechteren Zahlen vor allem auf die Entwicklung des Dollar-Kurses zurück: Bei der Umrechnung in die US- Währung sind die internationalen Einnahmen weniger wert. So entfielen bei dem Umsatzrückgang sechs Prozentpunkte allein auf die Währungsverluste, hieß es.

Das Verbrauchergeschäft lief besser als die Pharma-Verkäufe. Während es bei den Körperpflegeprodukten nur einen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar gab, sackten die Medikamenten-Erlöse um 13,3 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar ab. Das liegt auch daran, dass auf dem Markt die Konkurrenz durch Generikahersteller zunimmt.

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