Ärzte Zeitung, 21.07.2009

Rhön gibt neue Aktien zu je 13,30 Euro heraus

BAD NEUSTADT (ava). Der fränkische Klinikbetreiber Rhön-Klinikum AG startet seine angekündigte Kapitalerhöhung am 22. Juli. Ausgegeben werden sollen rund 34,5 Millionen Stückaktien mit einem Bezugspreis von je 13,30 Euro. Das teilte das Unternehmen mit. Bei gestiegenen Patientenzahlen hat der Klinikbetreiber von Januar bis Juni 2009 abermals seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Konzerngewinn sei in den ersten sechs Monaten um 6,3 Prozent auf 65,8 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 5,8 Prozent auf 91,2 Millionen Euro gestiegen, teilte Rhön am Montag mit.Der Umsatz verbesserte sich um 8,6 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro.

Unternehmenschef Wolfgang Pföhler bestätigte den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr: Danach soll der Umsatz 2009 bei 2,3 Milliarden Euro und der Konzerngewinn bei 130 Millionen Euro mit möglichen Abweichungen von 5 Millionen Euro nach unten oder oben liegen.
Über die Kapitalerhöhung erhofft sich das Unternehmen Einnahmen in Höhe von rund 460 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte die Kapitalerhöhung Ende Mai angekündigt. Mit dem frischen Geld will der Konzern seine Expansion fortsetzen und öffentliche Kliniken übernehmen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Aspekte schinden den Körper von Astronauten

Die Forschung auf der ISS liefert wichtige Erkenntnisse, ist aber Schwerstarbeit für den Organismus. Was passiert dabei mit dem Körper genau – und wozu das Ganze? mehr »

GBA warnt Spahn vor GKV-Systembruch

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Doch glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »