Ärzte Zeitung online, 24.07.2009

Stimmung in der Wirtschaft hellt sich weiter auf

MÜNCHEN (dpa). Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli überraschend deutlich aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex kletterte von 85,9 Punkten im Vormonat auf 87,3 Punkte. Es war der vierte Anstieg des Konjunkturbarometers in Folge. "Es scheint, dass die Wirtschaft wieder Tritt fasst", erklärte ifo-Präsident Hans- Werner Sinn am Freitag in München.

Neben den Zukunftsperspektiven schätzten die rund 7000 befragten Firmen auch ihre derzeitige Lage wieder besser ein. Der ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.

Experten hatten bereits mit einer weiteren Verbesserung des ifo-Index gerechnet, waren aber im Schnitt von einem weniger deutlichen Anstieg ausgegangen. Während der Index für die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate von 89,5 auf 90,4 Punkte stieg, legte der Lage-Index von 82,4 auf 84,3 Punkte zu.

Neben der Industrie fiel das Klima auch im Großhandel und im Baugewerbe im Juli günstiger aus. Dagegen trübte sich die Stimmung im Einzelhandel wegen gedämpfterer Aussichten für die kommenden Monate geringfügig ein.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11579)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

WHO veröffentlicht die ICD-11

Nach 26 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation die Klassifikation der Todesursachen und Krankheiten auf eine neue Grundlage gestellt. Die ICD-11 ist am Montag veröffentlicht worden. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »