Ärzte Zeitung online, 11.08.2009

Generali Deutschland macht Boden gut

KÖLN (dpa). Nach massiven Gewinneinbrüchen in der Finanzkrise hat der Versicherer Generali Deutschland im zweiten Quartal 2009 Boden gutgemacht. Der Gewinn stieg auf 83 Millionen Euro nach 69 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Generali Gruppe am Dienstag in Köln mitteilte.

Nachdem der Konzern im ersten Quartal noch hohe Abschreibungen auf Wertpapiere verzeichnete, seien im zweiten Quartal keine weiteren Belastungen hinzugekommen. Im ersten Halbjahr 2009 verdiente die Gruppe somit unter dem Strich 113 (Vorjahreszeitraum: 134) Millionen Euro.

Die Brutto-Beitragseinnahmen stiegen in dem Zeitraum auf 6,5 (6,1) Milliarden Euro. Wachstumstreiber seien die Lebens- und Krankenversicherungen gewesen. Für 2009 rechnet der Vorstand "mit einem gegenüber dem Vorjahr deutlich positiveren Ergebnis, das jedoch in der Höhe noch nicht an das Niveau der Jahre vor der Finanzkrise anknüpfen wird". Voraussetzung dafür sei aber, dass es keine neuen Kursstürze an den Kapitalmärkten gibt.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11589)
Krankenkassen (17542)
Organisationen
Generali (88)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »